Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Sonntag, 17. Februar 2013

Nanobots Leseprobe - "Party"



Mein Buch braucht einen Titel. Zumindest einen Arbeitstitel. Ich habe das lange vor mir hergeschoben, weil ich, was den Titel betrifft, immer noch auf eine entsprechende Inspiration hoffe. Trotzdem brauche ich einen Namen für mein Buchprojekt. Deshalb habe ich beschlossen es vorerst „Nanobots“ zu nennen.
Nanobots sind winzig kleine Roboter, mit denen man alles Mögliche machen kann. In meinem Buch steuern die Menschen sie allein mit ihren Gedanken. Da sie so winzig klein sind, dass man sie kaum sieht, erscheint das Wirken mit ihnen für Außenstehende wie Magie.
Mehr Details werden im Moment noch nicht verraten. Die Technologie, Nanobots per Gedanken zu steuern, muss auch in meinem Buch erst noch erfunden werden. Den Erfinder habt ihr bereits kennengelernt. Im Moment ist er allerdings mit anderen Dingen Beschäftigt. Vilca hat Sam zu einer Party eingeladen. Er wollte eigentlich nicht so recht aber Vilca hatte es sich nun mal in den Kopf gesetzt und beschlossen, dass er sie begleiten sollte. Und wer kann ihr schon widerstehen, wenn sie etwas wirklich will… 



© Agsandrew | Dreamstime.com

Party

Die Party war im vollen Gange aber Sam war nirgendwo zu sehen. Seit ihr Vater ihn entführt hatte, blieb er verschwunden. Vilca langweilte sich und sie wollte tanzen. Also machte sie sich auf die Suche nach ihm. Das allein schon empfand sie als Demütigung. Noch nie war sie einem Jungen nachgelaufen. Vilca’s Laune verschlechterte sich zusehends, je länger sie ihn suchte. Schließlich fand sie ihn zusammen mit ihrem Vater. Die beiden saßen alleine abseits an einem Tisch und schienen sehr in ein Gespräch vertieft zu sein. Vilcas Laune wurde noch schlechter. Schließlich hatte sie ihn eingeladen, um nicht allein auf der Party zu sein, und jetzt ließ er sie einfach sitzen und machte sich an ihren Vater ran. Auch gut, dachte sie sich. Wenn er nichts von mir wissen will, dann kann er mir gestohlen bleiben. Entweder der ist tatsächlich schwul oder ich bin nicht sein Typ. Die zweite Möglichkeit zehrte an ihrem Selbstbewusstsein. Vilca begann zu hoffen, dass eher ersteres der Fall war.
Sie wollte sich gerade umdrehen und weggehen, als Marek aufblickte, sie sah und zu sich herüberwinkte. Zögernd folgte sie der Aufforderung.
„Vilca, komm setz dich zu uns. Dein Freund hat mir von seiner Idee erzählt. Ich finde sie sehr interessant und ich bin ernsthaft geneigt, ihn dabei zu unterstützen“.
Vilca hatte keine Ahnung wovon er sprach. Demonstrativ setzte sie sich auf Sams Schoß. Noch einmal sollte er ihr nicht mehr entwischen, nachdem sie sich schon die Mühe gemacht hatte ihn zu suchen.„Was denn für eine Idee?“
Marek sah Sam an. „Du hast Vilca noch nichts davon erzählt“?
Die Situation begann unangenehm für Sam zu werden. Marek schien offensichtlich zu erwarten, dass er als Vilcas Freund seine Idee mit ihr geteilt hatte. Das konnte er vielleicht noch erklären, aber Vilca sah ihn so finster an, dass er jeden Moment mit einem Wutausbruch von ihr rechnete. Dabei war er sich bis zu diesem Moment keiner Schuld bewusst gewesen. Vilca hatte ihn natürlich gefragt, was ihn denn die ganze Zeit über an seinem Smartcom so faszinierte, aber er hatte nur vage von einer Idee gesprochen, an der er arbeitete. Nach dem verpatzten Beginn in der Tanzschule war ihm das Ganze einfach zu peinlich gewesen, außerdem hatte er keine Ahnung, wie er mit seinen begrenzten Mitteln jemals einen Prototyp hätte bauen können. Und nur theoretisch darüber zu sprechen erschien ihm auch unangemessen. Schließlich wollte er Vilca gegenüber nicht als so ein abgehobener realitätsfremder Nerd erscheinen. „Ääää, nein, ich habe bisher mit niemanden darüber gesprochen“.
Marek fand das offensichtlich nicht ungewöhnlich und wandte sich an Vilca.
„Du wirst es nicht glauben, aber Sam scheint eine Lösung gefunden zu haben für eine direkte bidirektionale Schnittstelle zwischen einem Computer und dem Gehirn“.
Vilca schien unbeeindruckt. Immerhin stellte Sam positiv überrascht fest, dass das personifizierte Unwetter, das auf seinem Schoß saß, noch nicht über ihn hereingebrochen war. Zumindest hielt sie sich vorerst noch zurück. Zu seinem Leidwesen hatte Sam keine Ahnung, was den Orkan, der in ihr brodelte, verursacht hatte und wie man ihn vielleicht noch verhindern konnte. Nachdem sich in dieser Hinsicht vorerst nichts machen ließ, beschloss er wenigstens den Duft ihres Parfums zu genießen.
„Was soll daran so besonders sein? Da gibt’s doch schon Dutzende von Ansätzen, die alle daran mehr oder weniger scheitern, dass der Schädel aufgeschnitten und irgendetwas elektronisches ins Gehirn implantiert werden muss. Die meisten, die das überlebt haben, durften froh sein, hinterher nicht wegen irreparabler Schäden im Irrenhaus zu landen“
 „Aber das ist es ja gerade. Sam’s Lösung kommt ohne einen operativen Eingriff aus. Die Lösung, die Sam vorgeschlagen hat, könnte man in einen Haarreif integrieren. Stell dir vor du könntest mit so einem Haarreif nicht nur die Technischen Daten abfragen sondern die gesamte Stimmung einer Show emotional erfassen. Und nicht nur das, du könntest deine Gefühle auf die Bühnenshow übertragen und sie auf diese Art steuern. Das wolltest du doch schon immer“.
Vilca’s Miene hellte sich schlagartig auf.
„Das wäre allerdings bemerkenswert. Na los Sam, erzähl mal wie das funktionieren soll“.
Sam war wirklich erleichtert, dass Vilca beschlossen hatte, das Unwetter abzusagen. Dann erklärte er ihr seine Idee.






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Kommentare:

  1. Ich finde deinen Blog toll und musste mit Bedauern feststellen, dass es sehr ruhig um deinen Roman zukünftigen Roman "Nanobots" geworden ist. Ich fand die Leseproben bisher wirklich beeindruckend!

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  2. Herzlichen Dank für das Feedback! Darüber habe ich mich sehr gefreut :-)
    Ich nehme das gerne an als Anregung wieder mal was über mein Buch zu posten. Wie konnte ich das vernachlässigen?

    Diesbezüglich gibt es auch gute Nachrichten. In Kürze erscheint mein erstes E-Book als Promotion für mein Buch, das irgendwann nächstes Jahr kommen wird. Es enthält zwei Kurzgeschichten und ein längeres Kapitel aus meinem Buch.
    Der Titel: "Kampf ums Internet"

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Virtual Space Composition

Virtual Space Composition
© Agsandrew | Dreamstime.com