Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Donnerstag, 31. Januar 2013

Tanzstunde





 
In den letzten Blogs habt ihr meine Protagonistin Vilca kennen gelernt. Nachdem sie herausgefunden hatte, dass sie ein Designerkind ist, musste sie sich für oder gegen ihre Eltern entscheiden. Letztendlich hat sie sich für die Liebe zu ihren Eltern und für ihre Karriere als Sängerin entschieden. Aber es war denkbar knapp. Ich muss gestehen, dass es mich dramaturgisch gesehen schon gereizt hat, die andere Seite zu beschreiben. Sie hätte ihre Eltern durchaus auch dafür hassen können, dass sie ihre Gene designed und damit ihr Aussehen und ihre Persönlichkeit vollständig bestimmt hatten. Dann hätte sie als Strafe versucht den Körper (also sich selbst) mit Sex, Drugs, Rock n’Roll und so weiter, zu zerstören. Vielleicht sogar mit einem Selbstmordversuch am Schluss, bei dem sie erst im letzten Moment unter höchst dramatischen Umständen gerettet wird. Aber so was Düsteres wollte ich in meinem ersten Buch dann doch nicht schreiben.
Mittlerweile ist Vilca ca. 16 Jahre alt und es wird Zeit, dass sie ihren Freund kennenlernt. Ich habe lange überlegt, wie die beiden Hauptfiguren meiner Geschichte sich kennenlernen. Die Frage, die sich mir stellte war, wie lernen sich Menschen in der Mitte des 21. Jahrhunderts kennen? Nur noch übers Internet unter Einsatz von Partnersuchbörsen, deren Algorithmen bis dahin so durchoptimiert sind, dass die Computer garantiert immer den perfekten Partner für uns finden? Oder gibt es dann noch Menschen, die das Abenteuer suchen und dem Zufall eine Chance geben wollen und ganz altmodisch auf Partys, in Konzerte, Bars oder Waschsaloons gehen, um sich kennenzulernen?
Für Vilca sollte es eigentlich nicht so schwierig sein. Sie ist bildhübsch, feiert als Sängerin bereits erste Erfolge und ist die Tochter reicher Eltern. Bei diesen Voraussetzungen lassen sich die Jungs auch nicht von ihrem hohen IQ abschrecken. An der Uni liegen sie ihr Scharenweise zu Füßen. Dummerweise ist genau der eine, in den sie sich spontan verliebt hat, an ihr überhaupt nicht interessiert. Trotz aller Bemühungen, ihn auf sich aufmerksam zu machen, hat er sie bis jetzt noch gar nicht bemerkt. Denkt sie. Umso erfreuter ist Vilca, als Sam ihr in der Tanzschule als ihr neuer Partner vorgestellt wird. Vilca hat einen ziemlichen Verschleiß an Tanzpartnern. Sie nimmt alles, was zu ihrer Karriere gehört, sehr ernst und für die Meisten Jungs ist ihr Tanzprogramm auf Dauer zu anstrengend. Jetzt glaubt sie sich endlich am Ziel aber…. am besten lest selbst weiter.


Tanzstunde
„Das tut mir leid für Miguel", sagte Vilca zu ihrer Tanzlehrerin. "Bitte richte ihm aus, dass ich ihm gute Besserung wünsche“.
Tatsächlich bedauerte sie Miguels Verletzung, aber trotzdem konnte Vilca ihre Vorfreude, jetzt gleich mit Sam tanzen zu können, kaum verhehlen.
Auch Sam konnte kaum glauben, wer seine neue Tanzpartnerin war. Vor ein paar Wochen hatte er sich in der Tanzschule als Hospitant gemeldet. Er war ein leidenschaftlicher Tänzer und er wollte hier in Berlin nicht aus der Übung kommen. Normalerweise hätte er das auch als eine gute Gelegenheit betrachtet, Mädchen kennenzulernen aber im Moment stand ihm nicht so sehr der Sinn nach neuen Beziehungen. Nachdem die Tanzlehrerin sie einander vorgestellt hatte und sie sich begrüßt hatten, stand jetzt er hier mit dem bestimmt hübschesten Mädchen der Uni im Arm und sollte mit ihr Tanzen.
„Na, wie ist es, mal was anderes als ein Smartcom in den Händen zu halten“, fragte ihn Vilca unvermittelt und etwas übermütig. Dabei hatte sie das „Na“ ganz besonders gedehnt.
Sam hatte alles Mögliche erwartet, aber nicht diese Frage. Er war davon so überrascht, dass er seinen ersten Tanzschritt verstolperte.
In der letzten Zeit hatte er intensiv an einer Idee gearbeitet und praktisch jede freie Minute damit verbracht. Das war ihm gar nicht so bewusst geworden. Dass Vilca ihn darauf angesprochen hatte, machte ihm schlagartig zwei Dinge klar. Zum einen war es kein Wunder, dass er sich schwer getan hatte in Berlin Anschluss zu finden. Noch viel interessanter fand er allerdings die Tatsache, dass es ihr aufgefallen war. Er hatte von Vilca eigentlich nur so am Rande Notiz genommen. Sie ganz zu übersehen war praktisch unmöglich, denn sie zog, wo immer sie auftauchte, immer viel Aufmerksamkeit auf sich. Aber er hielt sie für so ein typisches It-Girl das von einem US-Amerikaner wie ihm, mit Indianergenen im Blut, sowieso nichts wissen wollte. Deshalb hatte er keinen weiteren Gedanken an sie verschwendet.
Das fängt ja gut an, dachte Vilca. Sie konnte sich eine Bemerkung über den verstolperten Beginn nicht verkneifen, während sie ihn schalkhaft anlächelte. „Ich sehe schon, ohne dein Smartcom fällt es dir schwer dich zu konzentrieren, oder lenk ich dich zu sehr ab?“
„Entschuldigung“, war alles was Sam dazu einfiel. Danach war er voll bei der Sache und es lief sehr viel besser.

Die Tanzstunde endete ganz und gar nicht so, wie Vilca sich das vorgestellt hatte. Sam hatte nicht einmal nach einem Date gefragt. Das war ihr noch nie passiert. Vilca hatte es sich zum Prinzip gemacht, nie die Erste Einladung anzunehmen. Aber dazu musste sie in der Regel mindestens gefühlte zehn Mal nein sagen. Bei ihm hätte sie gerne eine Ausnahme gemacht. Und jetzt hatte ausgerechnet er sie nicht ein Mal gefragt.


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Freitag, 25. Januar 2013

Der Mensch 2.0 - Sind wir dabei uns abzuschaffen?






Müssen wir Angst haben, dass künstliche Gehirne schlauer sein werden als wir selbst? Werden sie Fluch oder Segen sein?

An der Entwicklung wird auf jeden Fall gezielt und intensiv gearbeitet. Mit zunehmender Rechenleistung von Computern und gleichzeitig zunehmenden Verständnis, wie unser Gehirn funktioniert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das erste künstliche Gehirn entstanden ist.

Forscher sprechen über einen Zeitraum von etwa 25 Jahren, bis es so weit ist. Vielleicht mag es etwas länger dauern aber ich bin überzeugt, dass die Meisten von uns das noch erleben werden. Ich bin auch davon überzeugt, dass künstlich erzeugte Gehirne auch ein Bewusstsein haben werden. Spätestens dann müssen wir uns fragen, wie wir mit so einem Bewusstsein umgehen und wie wir es in unsere Gesellschaft einordnen werden.
Werden wir ihm die gleichen Rechte (und Pflichten) einräumen wie uns selbst? Oder werden wir uns ihm gegenüber überlegen fühlen? Werden wir glauben, dass es als Sklave uns dienen muss, so wie wir das schon hatten, dass eine Bevölkerungsgruppe allein Aufgrund ihrer Hautfarbe glaubt(e), die andere müsse ihnen dienen? Oder werden wir uns vielleicht noch höher über ihm wähnen? Werden wir es vielleicht nur auf der Stufe von intelligenten Tieren einordnen?
Was aber werden wir tun, wenn es intelligenter ist als wir?

Was wird das Wesen mit uns machen, wenn es feststellt, dass es intelligenter ist als wir? Wird es dann gegenüber einer Spezies, der es sich überlegen fühlt, auch so reagieren wie wir das früher - und leider auch noch heute - tun?

In meiner Geschichte kommt es jedenfalls zum Kampf um die Herrschaft über das Internet. Wer wird gewinnen? Intelligente Computer mit Bewusstsein oder die Menschen? Haben die Menschen in so einem Szenario überhaupt eine Chance?

Es gibt noch einen weiteren interessanten Aspekt in Zusammenhang mit der aktuellen Gehirnforschung. Vermutlich werden wir in der Zukunft auch in der Lage sein, unser Gedächtnis und unser Bewusstsein auf eine Festplatte bzw. einen Computerspeicher herunterzuladen. Danach kann unser Bewusstsein entweder in einem Computer weiterleben oder womöglich sogar wieder auf ein anderes Gehirn übertragen werden.
So ein Szenario kommt auch in meiner Kurzgeschichte Terbol’s Mission vor. Die Aliens lagern ihr Gedächtnis und ihr Bewusstsein in den Computer eines Raumschiffs aus und können so unvorstellbare räumliche und zeitliche Distanzen überbrücken.

Hier ist ein Link zu der Geschichte:

Weitere Links:



Der Mensch 2.0 auf Spiegel TV:
Bild






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Virtual Space Composition

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