Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden"


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

Diesen Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Computer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Computer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 8. November 2017

Ewiges Leben - Hoffen auf den Jungbrunnen oder lieber virtualisiert?

ID 100001329 © | Dreamstime


Ewig Leben – wer träumt nicht davon?

Oder ist das vielleicht gar nicht so erstrebenswert?

Ich denke schon. Aber nur, wenn man jung, reich schön und gesund ist. Und niemals alt und gebrechlich wird. Gar nicht so einfach mit einem menschlichen Körper. Denn unsere Gene haben ein begrenztes Haltbarkeitsdatum vorgesehen. Warum das so ist – nun darüber können wir gerne in einem anderen Post diskutieren. Hier geht es ums ewige Leben, nicht ums Sterben.
Also, wie kommen wir dazu ewig zu leben? Vielleicht mit moderner Medizintechnik, die dafür sorgt, dass sich unser Körper ständig wieder verjüngt. So wie in dem Film „Jupiter Ascending“. Man steigt alt und grau in ein Bad aus Verjüngungsessenz und kommt verjüngt wieder heraus.

So ein Jungbrunnen war schon seit jeher ein Traum der Menschheit. Selbst Jack – Verzeihung - Captain Jack Sparrow suchte schon danach. Vielleicht wird es auch irgendwann mal so eine Essenz geben. Bei dieser Lösung wären wir allerdings zeitlebens den Beschränkungen unseres Körpers und der physikalischen Realität beschränkt. Die einfachen Dinge wie Haare färben und das aus der Mode gekommen Arschgeweih weglasern gehen ja noch. Aber wer gerne einen Körper wie Adonis hätte, aber eher wie ein Spargeltarzan daherkommt, dem hilft das nicht.

Außerdem, sollten wir jemals von einem Hochhaus stürzen, vom Zug überrollt werden oder uns eine tödliche Telefonhörerinfektion holen sind wir für den Rest unseres Lebens tot.
Das ist Mist. Ihr wisst ja: Wer früher stirbt, ist länger tot.

All diese Probleme wären mit einem Schlag erledigt könnten wir unser Bewusstseins in einen Computer hochladen. Aber nicht einfach so in den Speicher eines Computers, sondern in eine virtuelle Welt, die wir uns nach unseren eigenen Wünschen gestalten können. Wir könnten ein Leben wie im Paradies führen. Eigentlich genau so, wie es uns gewisse Religionen schon immer versprechen.

Nur die Existenz dieses Paradieses und ob uns das wirklich taugt könnten wir noch zu Lebzeiten überprüfen. Wir wären daher nicht mehr auf die unbeweisbaren Heilsversprechen der verschiedenen Protagonisten ihres Glaubens angewiesen.
Das würde gleichzeitig ein anderes Problem lösen. Im Paradies sollen sich ja alle wohl fühlen und glücklich sein. Das kann doch gar nicht funktionieren. Der Eine liebt klassische Musik, für den Anderen ist das die Hölle, wenn er sie den ganzen Tag hören muss.

Die Einen sind Veganer, die Anderen möchten dreimal am Tag Fleisch essen. Das erzeugt nicht nur Spannungen zwischen Menschen, sondern ist für die betroffenen Tiere bestimmt nicht paradiesisch.

Ähnlich verhält es sich mit der Landschaft. Da möchte der Vater vielleicht lieber an einem See wohnen, die Mutter zieht’s in die Berge und die Tochter möchte jeden Abend in Schwabing die Sau rauslassen.

Damit das wirklich funktioniert, brauchen wir drei verschiedene Paradiese (Seegrundstück mit Haus, Berghütte und Penthouse in Schwabing). Natürlich brauchen wir auch drei Väter, Mütter und Töchter, die jeweils die gleichen Vorlieben haben.

Die Religionen haben dafür keine Lösung. Eine Serverfarm mit ausreichend verschiedenen virtuellen Realitäten aber schon.
Ihr könnt euch sicher schon denken, welche Lösung ich bevorzuge. Es gibt da allerdings noch eine Kleinigkeit zu bedenken: Nehmen wir mal an wir könnten tatsächlich den Zustand unseres Gehirns erfassen und in einen Computer hochladen. Und der Computer bzw. die App wäre so geschrieben, dass sie unsere Gedanken unserem Wesen entsprechend fortführt. Dann sind ja nicht wirklich wir in den Computer transferiert worden, sondern eine Kopie von uns. Genauer gesagt eine Kopie unseres Bewusstseins.

Das Original lebt trotzdem in unserem Körper weiter. Was passiert damit? Wollen wir in unserem Körper das irdische Leben zu ende Leben? Oder wollen wir uns selbst töten? Hui, ich kann mir schon denken, welches ethische Dilemma sich nun in euren Köpfen abspielt. In meinem übrigens auch.

Kennt jemand von euch den Film „Prestige – Die Meister der Magie“? In diesem Film geht es um einen Zaubertrick „Der transportierte Mann“. Der Zauberkünstler Angier bittet den Erfinder Tesla, eine Maschine zu bauen, die ihn auf der Bühne klont. Damit führt er jeden Abend einen Zaubertrick vor, bei dem er an einer Stelle verschwindet und woanders auftaucht.
Normalerweise macht man das ja mit Zwillingen. Doch für Angier ist das zu profan. Er möchte den ultimativen Trick vorführen. Das Problem dabei ist, dass er jeden Abend seinen Klon entsorgen muss. Die Drecksarbeit überlässt er natürlich seinen Assistenten. Wir würden so etwas natürlich nie tun. Schließlich sind wir ja zivilisiert.

Hmm … Vielleicht bestünde eine Lösung darin den Kopiervorgang so zu gestalten, dass das irdische Bewusstsein automatisch beim Auslesen gelöscht wird. Gut, das wäre also gelöst. Schreiten wir also zur Tat.

Ach da wäre noch ein vermeintliches Problem. Einige meiner Kritiker meinen, dass man in einem Computer bzw. in einer virtuellen Welt lebend seine Persönlichkeit verlieren würde. Die Persönlichkeit hängt ja nicht nur von unserem Bewusstsein ab, sondern auch von unserem Körper, der ja die Sinneseindrücke vorverarbeitet, bevor sie ins Gehirn gelangen.

Die Vorverarbeitung ist natürlich in jedem Körper anders. Wenn sie sich ändern sollte, besteht tatsächlich die Möglichkeit, dass das unsere Persönlichkeit ändert. Nur ein Beispiel: In der Cochlea findet eine Frequenzanalyse der Schallwellen statt. Wie eine Stimme in ihre Frequenzbestandteile zerlegt wird, hängt vom physischen Aufbau der Cochlea ab.

Die ist natürlich bei jedem Menschen anders. Die Unterschiede können größer oder kleiner sein. Ich bin mir aber sicher, dass wie wir eine Stimme empfinden, ob angenehm oder nicht, zu einem wesentlichen Teil von der Cochlea abhängt.
Natürlich auch von anderen Faktoren. Wir haben irgendwann gelernt bei einem Menschen, den wir mögen, auch die Stimme zu mögen. Wenn die dann aber plötzlich anders klingt, zum Beispiel wie die eines Menschen, den wir nicht mögen, dann haben wir ein Problem.

Dieses Problem lässt sich aber ganz einfach dadurch beheben, dass der Computer unsere Sinneseindrücke genauso vorverarbeitet wie unser Körper. Das ist ganz einfach. Ist ja alles nur Software.
Also, wer kommt mit ins Paradies?

Übrigens, die Computer werden erst abgeschaltet, nachdem wir alle möglichen Gedanken gedacht haben. Danach wiederholt sich sowieso alles und wird langweilig.









foxload.com

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de


Blog Top Liste - by TopBlogs.de


Sonntag, 30. August 2015

Urlaub! - Komme (nicht so) gleich wieder.


© Roy O‘Finnigan


Es ist Urlaubszeit. Lange widerstand ich dem Virus aber jetzt hat es mich auch erwischt. Dazu kommt noch eine längere Geschäftsreise. Das heißt vor Ende September werdet ihr von mir nicht viel neues hören. Vielleicht hin und wieder ein paar unregelmäßige Tweets.

Damit Euch nicht langweilig wird und um meine geneigten Blogleser inzwischen bei Laune zu halten, möchte ich Euch noch ein paar Themen in Erinnerung rufen über die ich schon vor längerer Zeit gepostet habe. Damals waren diese Themen noch exotisch und im Internet nur unter Eingeweihten bekannt. Mittlerweile wird aber auch auf den gängigen Online Portalen wie SPON, T-online, Focus, WIWO, Yahoo, usw. regelmäßig über Themen wie 3D Drucker, Totalüberwachung, Roboter, Augmented Reality, Gedanken lesen, Drohnen und „Künstliche“ Intelligenz berichtet.

NSA, Snowden & Totalüberwachung
Die c’t hat aktuell eine Artikelserie in der nach und nach die Spionagetechniken der #NSA im Detail vorgestellt werden. Darüber hatte ich bereits im Oktober 2014 eine Zusammenfassung gepostet



Aktuell wird in Heft 19, Seite 66 über „Fashioncleft“ berichtet. Mit dieser Technologie ist die NSA in der Lage Daten von nicht kooperativen Providern ohne deren Wissen anzuzapfen. Dafür werden spezielle „Implantate“ in Internet Routern (Geräte, die Daten im Netzwerk weiterleiten) eingebaut. Dies bauen die Hersteller auf Anfrage der NSA entweder vorab ein  oder der Geheimdienst rüstet die Geräte auf dem Postweg zum Nutzer heimlich nach.  Letzteres heißt, dass die Sendung auf dem Postweg zur NSA umgeleitet, dort manipuliert und dann erst an den Kunden ausgeliefert wird.
Das bedeutet natürlich, dass die Paketdienste mitspielen, was sie offenbar klaglos tun.

Falls Sie das jetzt überrascht muss ich mich stark wundern. Schließlich hat Snowden seine Dokumente nicht erst gestern veröffentlicht. Um den Ernst der Lage zu verdeutlichen erlaube ich mir David Cameron zu zitieren (wer ihn nicht kennt, das ist der britische Premierminister):



 

Damit sind in Großbritannien faktisch allw WhatsApp und iMessages verboten sowie insgeamt Privatnachrichten, die die Bezeichnung "privat" auch verdienen.

Sascha Lobo hält ihn für den gefährlichsten Mann Europas. Möglicherweise ist er das. Der Bundesregierung unsterstelle ich ähnliche Absichten.

Sie sagen das natürlich nich offen aber, dass man Politikern nichts glauben kann bzw. darf, wissen wir ja nicht erst seit gestern.


"Künstliche" Intelligenz


© ID 21011120 © Rolffimages | Dreamstime.com


Ich werde immer wieder kritisiert wegen meiner Warnungen, dass uns in naher Zukunft die Maschinen über den Kopf wachsen werden. Viele meinen, dass sich im Bereich künstlicher Intelligenz die letzten 60 Jahre kaum etwas getan hat. Warum gerade jetzt?
Natürlich, wenn man von der Vergangenheit linear in die Zukunft interpoliert kann es vermeintlich noch mal 60 oder sogar 100 Jahre dauern bis was passiert. Oder auch nie.

Aber: „Künstliche“ Intelligenz basiert auf Computerrechenleistung. Und die folgt nicht einer linearen Entwicklung sondern einem Potenzgesetz (Moores Law). D. h. alle 2 Jahre verdoppelt sich die Rechenleistung. 
Es kann schon sein, daß Computer und die darauf laufenden Programme nie an die Leistungen eines menschlichen Gehirns herankommen. Aber ich kann euch versichern, dass Moore's Law für die nächsten 10 Jahre gesichert ist. Und viele schlaue Leute arbeiten daran, dass es danach auch noch weitergeht.
Falls es weitergeht wäre dann 2040 der "Inflection Point" erreicht. So nennt man den Zeitpunkt, wenn "Künstliche" Intelligenz dem Menschen gleichwertig ist.



© Roy O‘Finnigan


Vielen Leuten fällt es schwer die Wirkung von Potenzgesetzen einzuschätzen. Das ist wie mit der Seerose, die sich jeden Tag verdoppelt. Lange passiert nichts. Aber dann! 3 Tage, bevor sie den ganzen See bedeckt, nimmt sie ein Viertel der Fläche ein. Das nehmen viele Leute noch nicht wahr. Nur die paar Fischer und Badegäste, die unmittelbar betroffen sind. Aber am nächsten Tag ist bereits der halbe See zu. Und einen Tag später der ganze.

Das heißt die Herrschaft der Maschinen wird – wenn sie denn kommt – wie eine Lawine über uns hinwegrollen. Wenn wir nur abwarten, bis wir die ersten Auswirkungen sehen, werden wir nicht schnell genug reagieren können. Entweder wir tun das jetzt und setzen dem Schranken oder es wird in ein paar Jahren bereits zu spät sein. Denn die Entwicklung der Halbleitertechnologie schreitet unaufhaltsam voran. Und ich weiß das, denn ich komme aus der Branche.
Nicht umsonst warnen zum Beispiel 10.000 Experten vor autonomen Kampfmaschinen.
http://futureoflife.org/AI/open_letter_autonomous_weapons

Siehe auch:
Müssen wir uns mehr mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzen?

Jetzt wäre noch Zeit steuernd einzugreifen. Das lohnt sich. Immerhin hat die Technologie das ungeheuer positive Potential uns in Zukunft das Leben zu erleichtern. Denken wir nur mal an Roboter und Maschinen, die für uns die unangenehmen Arbeiten übernehmen oder bei der Pflege unterstützen, damit wir länger in unserer vertrauten Umgebung daheim alt werden können.

Hier ein paar schöne Videos über autonom agierende Roboter:



Bevor es aber zu dystopisch wird lassen Sie mich zu einem erfreulicheren Thema kommen

Die 10 beeidruckendsten Roboter zum Stand 2015




Wie steht es um mein Buchproject mit dem Arbeitstitel „Nanobots“?

 
© Cornelius20 | Dreamstime.com


Nun ja, da gibt es eine Pause. Ich brauche etwas Abstand bevor ich mit dem Überarbeiten weitermache. Zudem habe ich das Manuskript einigen Personen gegeben, die sich freundlicherweise als Testleser zur Verfügung gestellt haben. Die brauchen auch etwas Zeit um die Geschichte zu lesen und mir ihr Feedback zu geben. Dann muss ich das ganze konsolidieren, einige Entscheidungen treffen, die ich (fast) von Anfang an schon vor mir herschieben und überarbeiten.
Dann kommt mein Lektor dran für den Feinschliff.

Ich wünsche allen einen schönen Urlaub gehabt zu haben, wenn wir uns wiedersehen.
Die, die ihn noch vor sich haben, genießt die Vorfreude. Die ist mindestens genauso schön wie der Urlaub selbst.

Bis bald

Roy

:-)



© Roy O‘Finnigan
















foxload.com

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Blogverzeichnis

Blog Top Liste - by TopBlogs.de







RSS Verzeichnis




Virtual Space Composition

Virtual Space Composition
© Agsandrew | Dreamstime.com